Texturierung

Visualisierung – also die Erstellung virtueller Szenen und Objekte mit einem 3D Programm – findet heutzutage eine breite Anwendung. Das reicht von der Werbung über die Architektur bis hin zu ganzen Spielfilmen. Uns überraschen die Detailgenauigkeit und der Realismus der Bilder. Dabei gehören dazu nicht nur die Objekte an sich, die man vereinfacht als eine Ansammlung von Volumenkörpern und Polygonen/Meshes bezeichnen könnte, sondern auch die Texturen.

Texturen können Shader oder Grafiken sein. Ein Shader ist eine rechnerische Methode, einem Objekt ein bestimmtes aussehen zu verleihen, z.B. das von Metall oder Glass. Dabei werden dem Objekt Parameter wie Glanz, Durchsichtigkeit oder Brechungsindex zugewiesen und beim späteren Rendern von der Software entsprechend berücksichtigt. Jedoch fehlen hier meist Details wie Flecken oder Dellen, die den Realismus steigern. Hier kommen dann Grafiken zum Einsatz, die auf die Objekte gelegt werden und quasi auf deren Oberfläche „schwimmen“.

Mit Grafiken können Effekte wie Staub, Kratzer, Flecken oder ähnliches realisiert werden.

Wer mehr über dieses Thema wissen möchte kann ich nur folgendes Buch empfehlen:
The Dark Side of Game Texturing“ von David Franson, ISBN 1-59200-350-8